Baubericht Alpendiorama Teil 2: Ausrichtung der Stationen und Stützen sowie erster Probebetrieb

Im ersten Teil meines Bauberichtes habe ich gezeigt, wie der Rahmen entstanden ist. Im nächsten Schritt ist nun der Testaufbau der Brawa Sesselbahn 6346 dran. Der Bausatz besteht aus relativ wenigen und teilweise vormontierten Teilen. Sowohl die Berg- als auch die Talstation montiere ich wie in der Anleitung beschrieben auf eine 24mm Holzplatte. Diese wird mit jeweils einer Schraube auf eine Trägerplatte bzw. Die Grundplatte montiert. Dadurch kann man Sie nach montage des Zugseiles zum Seilverlauf ausrichten.

Montage der Stützen

Die Montage der beiden Stützen ist hier schon etwas schwieriger. Die Stützen bekommen wie Ihre Vorbilder eine Neigung zur Horizontalen. Aber welche Neigung ist hier vorbildlich? In unserem Somemrurlaub sind wir an der ein- oder anderen kuppelbaren Seilbahn vorbei gekommen und so konnte ich zumindest einzige Stützen Messen (Die Wasserwagen App im iPhone war hierfür sehr nützlich). Die schrägste Stütze beim Vorbild Abe ich mit ca. 18° Neigung zum Hang hin gefunden. Leider konnte ich nicht die Neigung des Seils messen, denn dafür hätte ich auf den Mast klettern müssen, was a) sehr anstrengend und b) mit Sicherheit verboten ist. Deshalb habe ich meine Frage bzgl. der Neigung von Seilbahnstützen im Alpinforum.com gestellt. Kurz zusammengefasst als Faustregel: Die Winkelhalbierende, welches aus den beiden Normalen der Seils gebildet werden wird zwischen 5-8° Richtung Berg gekippt. Dieser Regel zugrundeliegend kommt die Stütze 2 auf eine Neigung von 12° und Stütze 3 auf 20°. Hat man diese Werte bestimmt, muss man als nächstes die Höhe der Stütze festlegen. Brawa hat für die Stütze modular aufgebaut. Es gibt ein Fußstück, welches aus den Befestigungsösen für Schrauben und die Nachbildung des Fundament umfasst. Zusätzlich kann man zwei Maststücke mit einer Länge von ca. 8cm einstecken. So kommt man entweder auf eine Höhe von 12cm oder 20cm. Für Stütze zwei sind 20cm optimal, für Stütze 3 allerdings entweder zu hoch oder zu niedrig. Deshalb habe ich eines der Zwischenstücke um ca. 3cm gekürzt, damit der Mast eine Höhe von ca. 17cm hat und somit sich gut in meine Landschaftsplanung einpasst.

Meine nächsten Schritte, welche im dritten Teil meines Bauberichtes Anfang Oktober teilen werde, werden sein:

  1. Planung der Garage für die Sessel im CAD

  2. Vorbereitung des „Supern“ in den Stationen und Einbau der Innenbeleuchtung

  3. Anschluß der an den Stützen montierten Scheinwerfern an den Seilbahndecoder

  4. Einbau des Seilbahndecoders und Anschluß an eine Märklin Gleisbox samt MobileStation 2

  5. Optimierung des Rundlaufes und Montage aller 14 Liftsessel

Weiter zum Baubericht Teil 3 >> (Erscheint Anfang Oktober)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*